"Ich sag´ Dir, es war megacool":
dies ist die häufigste Rückmeldung auf ein Freiwilliges Jahr bei EOS.

Dennoch möchten wir nicht verschweigen, dass viele lange gezögert hatten, sich für ein solches gewagtes Jahr zu entscheiden. Manche haben auch gewisse Startschwierigkeiten im Arbeitsalltag. Das Schulleben oder das frühere Arbeitsleben steckt gelegentlich noch zu tief in den Knochen. Doch am Ende gab es bei EOS noch niemanden, der behauptet hätte, dass es sich nicht gelohnt hat. Nach den schriftlich und mündlich erfragten Rückmeldungen und Evaluationen dürfen wir erfreulicherweise mitteilen: weit über 90 % der Teilnehmer waren mit dem Freiwilligen Jahr sehr zufrieden.
Das ist ein Kompliment für die gute Arbeit in unseren Einsatzstellen und ein Dank für unser Engagement. Und kann aber auch den noch Unentschlossenen Mut machen.

    • Mariam (21)

      Die Arbeit im Seniorenzentrum macht mir großen Spaß. Die Hilfsbedürftigkeit einerseits und die tiefe Dankbarkeit der Bewohner andererseits ist sehr beeindruckend und eine große Motivation für mich. Meine Erfahrungen und Eindrücke sind eine wertvolle Begleitung in meiner Gegenwart und Zukunft. In den Seminaren konnte ich viele nette Menschen kennenlernen und Erfahrungen austauschen. Ich habe viele interessante Informationen und nützliche Fähigkeiten gewonnen.

    • Kateryna (24)

      Ich heiße Kateryna, bin 24 Jahre alt und komme aus der Ukraine. Seit 2014 engagiere ich mich bei der Akademie im Vaihingen. Der Bundesfreiwilligendienst ist ein großer Schritt zur Verwirklichung meines Traums, in Deutschland zu studieren. Das Jahr im Freiwilligendienst gibt mir eine tolle Möglichkeit, praktische Erfahrungen in deutscher Sprache und im Umgang mit Menschen zu machen, was ich für meine Zukunft gebrauchen kann.

      Einen sehr positiven Eindruck haben die EOS-Seminare hinterlassen. Das schöne Gelände hat mich inspiriert. Wir waren wunderbare Teams, hatten qualifizierte Leiter, die sprudelten von neue Ideen, und ich fand natürlich viele neue Freunde.

      Ich bin schon gut integriert und fühle mich wohl in Deutschland. Mein BFD Jahr ist zwar noch nicht zu Ende, aber ich weiß schon jetzt, dass ich diese Zeit vermissen werde.

    • Tobias (20)

      In dem vergangenem Jahr habe ich sowohl neue Menschen kennengelernt als auch viele neue Erfahrungen gemacht. Teilweise ging es wie von alleine voran und manchmal stand ich auch vor gefühlten Bergen, vor deren Bewältigung ich in manchen Momenten erst mal zurückschreckte.

      So fand neben vielen entspannten und erholsamen Geschehnissen auch vieles außerhalb der gewohnten Komfortzone statt, woran ich letztendlich gewachsen bin. Mich in eine völlig neue Umgebung einzufinden, mit anderer Kultur, unbekannter Sprache und zunächst fremden Menschen, und dabei in einem Betrieb mitzuwirken, der noch so weit am Anfang steht, dass er noch gar nicht offiziell eröffnet wurde - das alles kostete teilweise viel Kraft, die im Nachhinein aber verstärkt zu mir zurück kommt. Dabei habe ich gelernt, ich selbst zu sein ohne den Rückhalt des Altbekannten und das auch selbstsicher nach außen auszustrahlen. Ich habe jedoch auch gemerkt, dass man durchaus die ein oder andere Gewohnheit oder Meinung zurückhalten oder umdenken sollte. Es ist eine Gratwanderung zwischen sich dem Neuen öffnen und sich nicht an das Alte klammern, und dabei aber stets das eigene persönliche Fundament zu wahren. Das EOS-Zwischenseminar in EOS-Allerheiligen gab Gelegenheit, die vielen neuen Eindrücke sacken zu lassen und sich mit ihnen in der Gemeinschaft auseinanderzusetzen. Ich gehe mit der Gewissheit in die Zukunft: Dass meine Reise noch lange nicht zu Ende ist und es immer wieder Neues, Unbekanntes und Spannendes zu entdecken gilt. Dass der eigene Horizont begrenzter ist als man oft meint und man sich Neuem nicht verschließen sollte. Ich weiß jetzt, scheint die Herausforderung auch noch so groß, wenn ich sie bewältige, gehe ich gestärkt und glücklich aus ihr heraus.

    • Annika (19)

      Vor meinem Auslandsjahr in England hatte ich einen Riesenrespekt aufgebaut. Ich war mir nicht so sicher, ob ich es schaffen würde, mit Menschen mit „special needs“ zu arbeiten. Kaum war ich aber da, lösten sich gleich viele Zweifel, manche blieben noch eine Weile. Letzten Endes aber bin ich stolz und froh, hierhergekommen zu sein. Man lernt so viel fürs Leben überhaupt und wie man Probleme, z.B. mit Mitarbeitern oder Chefs angeht. Man lernt, wie wichtig „richtige“, direkte Kommunikation ist, die nicht übers Smartphone abläuft. Man lernt, wie man selber so tickt und man lernt zu schätzen, was man selber so schafft. Allgemein ist so ein Jahr aber auch nicht immer einfach! Es gibt schon mal grundsätzliche Schwierigkeiten mit einer Person oder einer Situation. Man hat definitiv absolute Tiefpunkte, wo man einfach nur nach Hause möchte. Aber dann gibt es auch die Residents, die einen in gewisser Weise brauchen und die einen so schätzen, wie man ist. Und dafür sind sie so dankbar und zeigen das durch ihre unglaublich ehrliche Art auch, was einfach das Schönste an diesem Jahr ist! Ich bin auf jeden Fall dankbar dafür, diese Erfahrung machen zu dürfen, gleichzeitig ein anderes Land und so viele neue Leute kennen zu lernen und einfach Lebenserfahrung pur zu sammeln.

    • Maike (18)

      Camphill Schulgemeinschaften Föhrenbühl 2014/15

      Während meines FSJ in der Camphill Schulgemeinschaften Föhrenbühl habe ich viel über mich und andere Menschen erfahren. Ich konnte selbst gesteckte Ziele erreichen und teilweise meine bisherigen eigenen Grenzen überschreiten. Im Team habe ich erfahren, wie man mit den Stärken und Schwächen eines jeden Menschen, gemeinsam Hürden überwinden kann. Die Arbeit mit Menschen mit Beeinträchtigungen hat mir in vielerlei Hinsicht die Augen geöffnet und mich darin bestärkt, jeden Tag des Lebens zu einem besonderen zu machen. Vor allem beeindruckt mich bei meiner Arbeit, dass es eigentlich gar nicht viel braucht, um anderen Menschen eine Freude zu machen. Außerdem habe ich während des FSJ viele nette Menschen kennen gelernt und Freundschaften schließen können. Ich bin froh darüber, diese Erfahrungen machen zu dürfen: Menschen zu helfen und gleichzeitig auch gestärkt in die Zukunft gehen zu können. So habe ich mich auch entschieden, Soziale Arbeit zu studieren.

    • Fatlum (26)

      Der Umgang und die Arbeit mit Menschen macht mir sehr viel Freude und ich habe es mir bereits zur Aufgabe gemacht, Menschen in ihrer Lebenssituation zu begleiten, zu motivieren, anzuleiten und zu pflegen. Wenn ich den Leuten Hilfe und Pflege gebe, die sie brauchen, erfüllt mich mit Stolz und Zuversicht. Nachher hat man das schönste Gefühl, etwas Nützliches zu leisten. Zum ersten Mal habe ich eine Selbsterfahrung im Rollstuhl gemacht. Es war sehr interessant, auszuprobieren, einfach mal anders zu sein. Die Welt mal aus einer anderen Perspektive zu sehen, hat sich für mich sehr gelohnt. Ich bin total glücklich bisher und hoffe, dass die kommenden Seminare auch so schön werden. Herzlichen Dank dafür!

    • Valentine (18)

      Der Freiwilligendienst im südlichen Elsass hat mir bisher nicht nur sprachlich viel gebracht. Man lernt, selbstständig zu leben, unabhängig zu werden und bekommt eine völlig neue Sicht auf das andere Land. Gerade weil ich in der Grenzregion von Frankreich, Deutschland und der Schweiz eingesetzt bin, verstehe ich jetzt mehr die gemeinsame Geschichte der drei Länder. Die Tatsache, sich alleine in einer neuen Umgebung zurecht finden zu müssen und auch die Arbeit mit den Alzheimerkranken waren anfangs eine Herausforderung. Mittlerweile habe ich dadurch sehr viel über mich selbst gelernt und die alten Menschen geben einem so viel zurück, dass man sich in seiner Arbeit bestätigt fühlt!

      Die EOS-Seminare haben uns zu einer tollen Freiwilligengruppe zusammengeschweißt und ich habe einige gute Freunde gefunden, die mir auch sicher über den IJFD hinaus bleiben werden. Da ich sowieso etwas in Richtung Interkulturelle Kommunikation studieren will, werde ich meine Erfahrungen aus dem Freiwilligendienst auch ins Studium einbringen können.

    • Lena (20)

      Da ich schon immer ein Mensch war, der anderen gerne hilft und den es selbst glücklich macht, anderen eine Freude zu bereiten, habe ich mich für ein FSJ in einer Behinderteneinrichtung entschieden. In meiner Wohngruppe habe ich mich von Anfang an wohl gefühlt. Die Bewohner gehen sehr gut mit ihren Behinderungen um und schätzen die Arbeit der Betreuer. Für mich ist es schön, gemeinsam Dinge zu unternehmen, wenn es auch immer wieder eine Herausforderung ist. Die Dinge anzupacken gibt einem Mut und es bereitet mir Freude zu sehen, dass ich Menschen bereits mit kleinen Dingen helfen kann.

      Auch die Seminare von EOS sind eine bereichernde Erfahrung, bei denen man einiges über sich selbst und auch über andere erfährt. Außerdem nette Kontakte knüpfen kann und viel Spaß hat. Ich hoffe, dass es mir auch zukünftig gelingt, dazu zu lernen und mich mehr und mehr einzubringen oder neue kreative Ideen zu bekommen, wie man das Leben für die Bewohner noch bunter gestalten kann.

    • Sara (19)

      Es ist toll, Jugendlichen dabei zusehen zu können, wie sie an ihren Herausforderungen im Leben wachsen und wie sie ihre Persönlichkeit (weiter)entwickeln, ohne dabei ihre Vergangenheit außen vor zu lassen. Aber auch ich selbst kann mit ihnen an ihren Herausforderungen und auch an meinen eigenen wachsen. Der Einsatz hilft einem, die Dinge manchmal auch aus einer anderen Perspektive zu betrachten, selbst wenn das nicht immer so einfach ist! Man lernt, sich selbst zu reflektieren, z.B. wenn man mal mit einem Jugendlichen in einen Konflikt gerät. Und man muss lernen, sich die eigenen Fehler auch dann einzugestehen, wenn man eigentlich eine Vorbildfunktion hat. Eine wertvolle Erfahrung für die Zukunft, auf die man sicher aufbauen kann!

      Auch die EOS-Seminare sind eine gute Gelegenheit, seine Persönlichkeit noch einmal weiterzuentwickeln. Vermutlich eine der letzten Gelegenheiten, in der man nochmal so unvoreingenommen in einer Gruppe zusammen gewürfelt wird und trotzdem miteinander arbeiten muss – und kann!

    • Lukas (19)

      Durch mein Freiwilliges Soziales Jahr, habe ich neue Seiten an mir kennen gelernt. Ich hätte niemals gedacht, dass ich in schwierigen Situationen meine Ruhe so bewahren kann. Diese Eigenschaft hat sich erst während der letzten Monaten entwickelt. Die Seminare sind immer wieder tolle Tage, an denen man viel lernt, Tipps bekommt und diese auch in der Praxis anwenden kann.

    • Danielle Laura (21)

      Meine Arbeit mit Menschen mit Behinderung macht mir sehr viel Spaß. Die Arbeit ist sehr individuell, abwechslungsreich und auch anspruchsvoll. Meine Tätigkeiten sind gemeinsames Kochen, Wäsche waschen, Freizeitgestaltung und pflegerische Maßnahmen. Eine ganz neue Herausforderung wird für mich die Nachtschicht sein, die ich selbständig übernehmen werde. Für meine Zukunft wünsche ich mir viel Spaß an der Arbeit und hoffe, dass ich viele weitere Erfahrungen sammeln kann.

    • Hannah (19)

      Ich bin so froh, dass ich mich für das FSJ entschieden habe! Bei der Arbeit mit Menschen mit Behinderung muss man zwar sehr geduldig sein, es macht aber auch unglaublich viel Spaß, vor allem wenn man Quatsch mit Ihnen macht. Nach einiger Zeit merkt man auch, dass man bei den Behinderten akzeptiert ist. Und es kommt sogar etwas zurück! Das ist das Schönste, was einem passieren kann, finde ich!
EOS als Träger war die richtige Entscheidung, weil die Seminare unvergesslich sind. Man kann das gar nicht so ganz genau beschreiben, aber man hat unglaublich viel zu lachen, trifft tolle andere Leute, es gibt gutes Essen und es wird garantiert NIE langweilig.

    • Marie (19)

      An meiner Arbeit im Camphill Föhrenbühl begeistert mich die Arbeit mit den Jugendlichen. Ihre Offenheit und Toleranz ist unglaublich beeindruckend. Ich habe große Freude an meiner Arbeit und fühle mich auch sehr wohl. Die Seminare sind sehr hilfreich für meine Fragen. Ich schaue positiv in die Zukunft, da mein FSJ mich sehr prägt und mir eine Richtung gibt.

    • Theresa (19)

      Man kann nicht glauben, wie sehr man in einer so relativ kurzen Zeit gewachsen ist! Das Leben hat sich so krass verändert und man selbst sich genauso. Man ist nun auf sich allein gestellt, einen Haushalt zu führen oder andere Dinge zu organisieren. Und die Arbeit tut so gut nach jahrelangem Lernen in der Schule! Zudem trifft man viele neue offene und herzliche Menschen. Freunde werden schnell gefunden, mit denen das neue Abenteuer in Angriff genommen wird. Mit ihnen löst man die Konflikte auf eine ganz andere Art und Weise, und entdeckt die noch unbekannte Umwelt. Die Augen werden einem für die folgenden Jahre geöffnet.

    • Yvonne (18)

      Mein Freiwilliges Soziales Jahr absolviere ich in einer Behinderten-Werkstatt. Dort immer den Überblick und die Kontrolle zu bewahren, ist oft sehr schwer und anstrengend. Jedoch lernt man nach einer gewissen Zeit immer besser, mit den Leuten und dem Druck umzugehen.

      Ich lernte durch meine "zu Betreuenden" sehr viel. Wie zum Beispiel das nicht immer alles so läuft, wie man es möchte und dass man das akzeptieren muss. Oder dass man sich für manches eben einfach etwas länger Zeit nehmen sollte. Mein FSJ hat mich in vielerlei Hinsicht gefördert und ich möchte die Erfahrungen, die ich in diesem Jahr gesammelt habe, um nichts missen wollen. Für die Zukunft habe ich mir daher das klare Ziel gesetzt, all die Erfahrungen die ich sammeln durfte und Fähigkeiten, die ich erlernt habe, nach diesem Jahr keinesfalls hinter mir zu lassen, sondern sie positiv für den weiteren Gang meines Lebens zu nutzen.

    • Julia (18)

      Nach meinem Schulabschluss war ich mir noch nicht sicher, in welche Richtung es bei mir gehen soll. Deshalb habe ich mich erstmal für ein FSJ entschieden, um die Zeit bis zu meiner Ausbildung sinnvoll zu nutzen. Bei meinem FSJ in einer Behindertenförderstätte habe ich das Gefühl, eine äußerst wichtige Arbeit zu machen und Menschen, die es schwer haben, das Leben ein bisschen zu verschönern.

      Für mich lohnt sich das FSJ auf jeden Fall, weil ich viel dazulerne, vor allem in sozialer Hinsicht.Dazu kommen noch die Seminare von EOS, bei denen man sich mit anderen FSJlern über verschiedene Bereiche austauschen kann und gemeinsam eine tolle Zeit verbringt.

    • Jonathan (18)

      Durch meinen Freiwilligendienst bin ich als Mensch gewachsen. Ich weiß jetzt, was ich kann und was mir schwer fällt. Ich weiß aber auch, dass ich es trotzdem schaffen kann! Ich bin viel gelassener geworden und habe gelernt, Verantwortung zu übernehmen. Nicht nur für mich, auch für andere. Mir ist klar geworden, dass ich als Einzelner immer in ein Netzwerk eingebettet bin, auf das ich zurückgreifen kann. Ich habe meine Belastungsgrenzen kennengelernt - aber auch viele wunderbare Menschen!

      Die EOS-Seminare waren zu Beginn für mich sehr wichtig, um über Erwartungen und auch Ängste sprechen zu können. Im Nachhinein konnten wir hier Veränderungen reflektieren, ohne irgendein „Lernziel“ erreichen zu müssen.

      Ich fühle mich erst jetzt, durch den Freiwilligendienst, für die Zukunft gewappnet! Ich habe einen entscheidenden Schritt in meiner Persönlichkeitsentwicklung gemacht und nehme eine gigantische Portion Selbstbewusstsein mit nach Hause.