Südafrika liegt an der der Südspitze des afrikanischen Kontinents. Am Kap Agulhas, dem südlichsten Punkt Afrikas, stößt der Atlantische Ozean auf den Indischen Ozean. Die Republik Südafrika hat drei Hauptstädte. Der Regierungssitz ist in Pretoria, das Parlament in Kapstadt und das oberste Berufungsgericht in Bloemfontein.

Geografisch markant sind die Drakensberge, die höchsten Berge im südlichen afrikanischen Kontinent, von wo aus die meisten Flüsse des afrikanischen Landes entspringen. Dort liegt auch Südafrikas höchster Berg, der 3.450m hohe Mafadi. Weitere geografische und touristische Besonderheiten sind das Plateau Highveld und die angrenzende Senke Lowfeld, die Kalahari Wüste, der Blyde River Canyon und die Blumenlandschaften entlang der Garden Route.

Für Entdecker ist Südafrika touristisches Traumziel. Durch die historische Entwicklung und die ethnische Vielfalt gibt es zahlreiche Sitten und Gebräuche die sich je nach Region auch stark unterscheiden. Südafrika wird durch die Unterschiede als Regenbogennation bezeichnet, da nur wenige Länder eine derart große Fülle an unterschiedlichen Kulturen aus aller Welt beheimaten. Kulinarisch sollte man sich ein echtes Braai nicht entgehen lassen. Biltong, getrocknetes Fleisch, gehört ebenfalls zu den typisch südafrikanischen Snacks und Mahlzeiten.

Es gibt über 20.000 verschiedene Pflanzen und eine artenreiche Tierwelt. Tiere sind allgegenwärtig, so erlebt man manche unverhoffte Begegnung auch außerhalb der Wildreservate und Nationalparks. Küstenregionen und beliebte touristischen Attraktionen bestechen nicht zuletzt auch wegen der dort beheimateten Wildtiere. Die Big Five, Elefant, Löwe, Büffel, Leopard und Nashorn stechen heraus. Krokodile, Giraffen, Nilpferde, Hyänen, Paviane, Pinguine, Haie, Wale, Gnus und Springböcke sowie viele weitere Säugetiere, Vogel- und Reptilienarten stehen ihren in punkto Attraktivität aber in Nichts nach und lassen Südafrika in dieser Artenvielfalt als einzigartig erscheinen.

Südafrika hat mit elf offiziellen Landessprachen die meisten neben Indien und Bolivien.

Das Land besitzt eine bewegte Vergangenheit und war Kolonie der Niederlande und Großbritanniens. Es folgte die Apartheid, deren Nachwirkungen bis heute im Innenleben Südafrikas deutlich spürbar sind. Mit der Wahl Nelson Mandelas 1994 bekam Südafrika innerhalb der ersten freien Wahlen auch seinen ersten schwarzen Präsidenten. EOS vermittelt Freiwillige in Rahmen des Weltwärts Programms an seine südafrikanische Partnereinrichtung. Während eines Freiwilligendiensts in Südafrika wirst du dort Erfahrungen sammeln, die dich ein Leben lang prägen. Worauf wartest du noch?  

Freiwilligendienst am Kap der Guten Hoffnung

Unsere Partnereinrichtung für einen Freiwilligendienst in Südafrika ist das Camphill West Coast. Es handelt sich um eine Lebensgemeinschaft nördlich von Kapstadt. EOS vermittelt Aspiranten im Rahmen des Freiwilligendienst Programms Weltwärts. 

Acacia Tree Nursery School

Die 2009 eröffnete Acacia Tree Nursery School ist ein kleiner Waldorfkindergarten an der Ostküste von Südafrika nördlich von East London. Insgesamt werden 20 Kinder aus ärmeren Schichten zwischen 3,5 und 6 Jahren dort betreut. Der Kindergarten möchte dazu beitragen, dass die 6-Jährigen als zweite Sprache Englisch sprechen können, da in der Grundschule auf Englisch unterrichtet wird. Ebenso sollen sie die physische, emotionale und intellektuelle Stärke mitbringen, um dem hohen Anforderungen der Schulwelt gewachsen zu sein. 

Mthumbane Pre Primary School

Die Mthumbane Pre-Primary School ist eine 1989 gegründete und 1990 eröffnete Schulinstitution für 3- bis 6-Jährige Kinder in Port St. Johns, einer der 10 ärmsten Regionen auf der Welt. Es gibt zwei Klassenräume. Für das Jahr 2016 sind dort 64 Schüler eingeschrieben. Die Einrichtung ist darauf ausgerichtet Kinder bis zur Vollendung ihres vierten Lebensjahres zu erziehen und ihnen eine stabile Grundlage für die danach folgende Ausbildung mitzugeben. In der Schule unterrichten 3 Lehrer. Einer von ihnen ist ein Freiwilliger, der im Rahmen seiner bildungspolitischen Tätigkeit ein kleines Gehalt verdient. Das Freiwilligendienst-Programm des Amapondo Children's Projects ermöglichte der Mthumbane Pre-Primary School Zugang zu zusätzlicher Hilfe und Unterstützung. Südafrikanische und interantionale Freiwillige helfen den Lehrern beim unterrichten der Schüler und unterstützen ihn beim Umgang mit dem Klassenverband. Durch diese Arbeit wird auch sichergestellt, dass jedem Kind die Aufmerksamkeit und Betreuung zu Teil wird, die es benötigt.

Das Hauptaugenmerk der Freiwilligen liegt auf dem Unterricht der Kinder. Sie haben darüber hinaus jedoch die Möglichkeit sich auch mit allen anderen Aspekten der Amapondo Children's Project und der Mthumbane Pre-Primary School auseinander zu setzen. So ist zum Beispiel die Arbeit in dem Gemüsegarten möglich, der direkt neben dem Schulgebäude angelegt wurde. Dort können sie täglich Gemüse ernten, welches dann in den frisch zubereiteten Speisen verarbeitet wird. Darüber hinaus haben die Freiwilligen bereits in der Vergangenheit viele Instandsetzungs- und Reparaturarbeiten am Gebäude und auf dem Gelände der Einrichtung durchgeführt.

Port St. Johns Junior Secondary School

Die Port St. Johns Junior Secondary School wurde in den 1930er Jahren gegründet und ist eine feste Institution in der Gemeinschaft der Stadt. Die Einrichtung liegt zentral in der Ortschaft.Seit 15 Jahren wird die Einrichtung von Rian Erasmus geleitet, der sie zu einer gewachsenen Institution, die sich um Kinder kümmert und deren Fähigkeiten und Entwicklung zu jungen, gut gebildeten Erwachsenen fördert. Zur Schule gehören mehrere Klassenzimmer, in denen Kinder und Jugendliche von der "Grade R" bis zur 9. Klasse unterrichtet werden. Insgesamt sind an der Schule 14 Lehrer und zwei Köche beschäftigt. Letztere bereiten das Mittagessen für Schüler und die zwei Hausmeister zu, die das Grundstück und die Schule in Schuss halten. Über das eigentliche Schulangebot für Schüler hinaus, bietet die Einrichtung um Geld für den Unterhalten zu erwirtschaften auch Computer Kurse und Nachmittagsbetreuung für langsamer lernende Schüler an.

Die PSJ Junior Secondary School arbeitet seit 2015 mit dem Amapondo Children's Project zusammen, welches der Einrichtung Freiwillige und Funds bietet und sie dabei unterstützt mit dem angestrebten hohen Standard fortzufahren. 2016 traten die ersten Freiwilligen an der Schule ihren Freiwilligendienst in Südafrika an und waren den Lehrer eine gute Unterstützung. Durch die Freiwilligen hatten die Lehrer eine größere Möglichkeit, den schwächeren Schülern mehr Aufmerksamkeit zu widmen. Die Schüler profitieren darüber hinaus auch durch die Erfahrungen und das neu erlangte Wissen, welches ihnen die Freiwilligen über deren unterschiedlichen Herkünfte und kulturelle Einflüsse vermitteln. Neben der Erweiterung des Bewusstseins hinsichtlich kultureller Unterschiede wird auch das Niveau der Englisch-Sprachkenntnisse ständig besser.

Qolora Education Centre

Von der Arbeit der Einrichtung profitieren 3 lokale Schulen mit über 850 Schülern. Darunter die Isolomzi High School mit 500 Schülern, die Manyano Junior School mit 200 Schülern und die Soga Juior School mit 150 Schülern. Da die Bildungspolitik ihrer Arbeit nur unzureichend nachkommt bzw. ihren Bildungsauftrag verfehlt. Das Qolora Education Centre hat es sich zur Aufgabe gemacht sich gegen das Defizit an Tischen und Schulbüchern sowie Klassenräume und fließendes Wasser zu unternehmen. Darüber hinaus werden Freiwillige eingesetzt, um den Lehrermangel zu minimieren. Die vorhandenen Lehrer unterrichten daher auch Fächer, in welchen sie keine Ausbildung besitzen. Aktuell kommen in der Isolomzi High School auf einen Lehrer 55 bis 150  Schüler in einem Raum. Die Schüler müssen sich den Lernstoff daher oft selbst beibringen. In der Junior High School teilen sich aus Platzmangel zwei Schulklassen einen Raum.

Bonintwentle

Das  „Bonintwentle  Educare  Centre“ (Kindergarten), eine non-profit Organisation, wurde 1994 von Lulama Kalipha, einer Xhosa-Dame mit viel Herz, Stärke und Willenskraft, ohne staatliche Unterstützung gegründet. In dieser ländlichen Gegend haben die meisten Eltern keine Bildung. Die Vision von Bonintwentle ist 'grassroot education' zu schaffen um dadurch die Entwicklung der Kinder und ihre Teilhabe am Bildungssystem zu ermöglichen und ihnen somit eine Lebensperspektive zu schaffen. Gleichzeitig sollen die Kinder vor Misshandlungen in ihrem sozialen Umfeld geschützt werden.

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