Zu den Vereinigten Staaten von Amerika zählen 50 Bundesstaaten und ein Bundesdistrikt. Die USA sind sowohl von der Fläche als auch von der Einwohnerzahl her das drittgrößte Land der Erde. Die ersten Einwanderer aus Europa kamen im 17. Jahrhundert über den Atlantik. An dieser Küste entstanden auch die ersten 13 Kolonien. Am 4. Juli 1776 erlangten die USA ihre Unabhängigkeit von der britischen Krone. Bis heute ist der Independence Day am 4. Juli der Nationalfeiertag der Amerikaner. Das Gebiet der Vereinigten Staaten umfasst mehrere Klimazonen. Die Extreme liegen bei subtropischem Klima im Golf von Mexiko und tropischem Klima auf Hawaii bis hin zu arktischem Klima in Alaska. In den USA gibt es rund 400 Säugetier-, 750 Vogel- und 500 Reptilien- und Amphibienarten. Insbesondere die 58 Nationalparks weisen eine starke Artenvielfalt auf.

Die Bevölkerung der USA leben zu 80 Prozent in Ballungsräumen. Diese befinden sich überwiegend in den Küstenstaaten, sowie Arizona und Texas. Amerika gilt als Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Bis heute wandern Menschen von überall auf der Welt in die USA aus, um ihren persönlichen American Dream zu leben. Daher gibt es unter der amerikanischen Bevölkerung zahlreiche Ethnien und Religionen.

Landschaften und Städte bieten zahlreiche Attraktionen und Sehenswürdigkeiten. City Sightseeing, Badeurlaub, Campingurlaub, in den Vereinigten Staaten befindet man sich touristisch sprichwörtlich im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Es gibt viele außergewöhnliche Orte die einen Besuch wert sind. Orte und Naturphänomene wie Grand Canyon, Death Valley, Petrified Forest, Antelope Canyon, Cape Caneveral oder Flora und Fauna der Rocky Mountains sprechen für sich und sind einen Besuch wert. Amerikanische Städte beherbergen häufig Bauwerke und Monumente, die unmittelbar in Zusammenhang mit Personen, Ereignissen und politischen Einflüssen der amerikanischen Geschichte stehen. So wird aus Sightseeing häufig unverhofft auch Geschichtsunterricht.

Die Behindertenpolitik der USA wird generell in Bundes- oder Landgesetzen bzw. von Kommunalverwaltungen festgelegt. Es gibt zahlreiche Verbände behinderter Menschen. Diese sind für die Aufklärung und Informationen über die Bedürfnisse behinderter Menschen zuständig. Dadurch tragen sie zur Formulierung staatlicher Politik zugunsten ihrer Verbandsmitglieder bei. Darüber hinaus hat der National Council on Disability die Aufgabe, behinderten Menschen zu ermöglichen, in allen Bereichen des Lebens teilzuhaben und ein selbstbestimmtes Leben zu führen. EOS vermittelt Freiwilligendienst-Aspiranten im Rahmen der Programme IJFD und weltwärts an seine Partnereinrichtungen in den USA. Schon die frühere First Lady Eleanor Roosevelt sagte: „People grow through experience if they meet life honestly and courageously. This is how character is built.” Wo könnte man besser Erfahrungen sammeln als im Land der unbegrenzten Möglichkeiten?

Freiwilligendienst in den Vereinigten Staaten

Unsere Einsatzstellen für einen Freiwilligendienst in den USA sind geografisch über das gesamte Gebiet der Vereinigten Staaten verteilt. Von Massachusetts an der Ostküste bis nach Kalifornien an der Westküste kann sich jeder Aspirant sein persönliches Highlight unter den EOS Partnern auswählen. Es gibt darunter Lebensgemeinschaften, Schulen und sozialtherapeutische Einrichtungen.

Cadmus Lifesharing Association

Die Cadmus Lifesharing Association liegt in Massachusetts. Zu ihr gehören mehrere Lebensgemeinschaften, in denen zwischen drei und vier Menschen mit Behinderung leben, arbeiten und betreut werden. Die Philosophie Rudolf Steiners spielt dort eine große Rolle. Zum Alltag gehören verschiedene Kunstgewerbe-Werkstätten und auch sportliche Aktivitäten, wie zum Beispiel Kunst-, Tanz-, Theater-Workshops. Weitere Aktivitäten wie Yoga, Schwimmen, Reiten, Kochen, Musizieren sowie Gartenarbeit runden den Tag aktionsreich ab.

Camphill Special School

In der Camphill Special School Beaver Run leben in Familien integrierte Kinder und Jugendliche mit Behinderung. Die ca. 150 Menschen umfassende Dorfgemeinschaft hat eine Schule als Mittelpunkt, welche von Dorfkindern und externen Kindern besucht wird. In der Schule und in den Häusern sind rund 35 Freiwillige aus aller Welt tätig. Das Camphill umfasst sechs Häuser, eine Schule, Therapieräume, einen Reitstall und einen Pool. Ältere Schüler können in den Tischler- und Webwerkstätten arbeiten, bei der Garten- und Landarbeit sowie der Versorgung von Nutztieren helfen.

Camphill Village Copake

Im Camphill Village in Copake leben über 240 Menschen, von denen rund 100 Erwachsene durch eine Behinderung eingeschränkt sind. Das große Gelände in einem bewaldeten Tal beherbergt 22 Wohnhäuser, Gärten, landwirtschaftliche Betriebe, eine Saatgutwerkstatt, eine Bäckerei sowie weitere unterschiedliche Werkstätten, in denen die Betreuten ihre alltägliche Arbeit verrichten.

Leander House

Leander House Inc. ist eine Lifesharing-Community. Es gibt Wohngruppen von jeweils 2 bis 3 betreuten Erwachsenen mit Entwicklungsstörungen, die zusammen mit einer betreuenden Familie wohnen. Zwei der Häuser der Einrichtung sind direkt nebeneinander im historischen Bezirk der Innenstadt Great Barrington entfernt. Das dritte Haus ist in der Innenstadt von Sheffield, einem Dorf am Stadtrand von Great Barrington.

Stanton Home (Life Needs Co-Op)

Stanton Home ist eine kleine sozialtherapeutische Einrichtung und wurde 1986 von Nick und Andrea Stanton gegründet. Es werden dort acht Erwachsene mit geistiger Behinderung betreut. Neben dem Hauptsitz wurde im Mai 2015 das CT House in Connecticut errichtet. Ziel von Stanton Home ist es, eine lebendige und vertrauensvolle Gemeinschaft zwischen Menschen mit und ohne Behinderung zu bilden. Die Bewohner werden umfassend betreut. Täglich wird den Bewohnern ein therapeutisches Programm angeboten.

Weitere Einsatzstellen findest Du in der Länder- und Einsatzstellenübersicht.

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