Wir haben einen Traum...

Wir leben in einer Zeit, in der die Leistung mehr als die Lebendigkeit zählt, in der die Karriere vor den Kindern kommt, und in der "Pflicht" einen besseren Klang als "Neigung" hat. Doch: unsere Gesellschaft braucht mehr, wenn sie ein menschliches Antlitz behalten will. Sie braucht Menschen, die "freiwillig" über das hinausgehen, was die Pflichten als bloßes "Muss" einfordern. Ohne dieses freiwillige Engagement würden die Benachteiligten unserer leistungsorientierten Gesellschaft ein vernachlässigtes Schattendasein fristen müssen. Die Welt würde verarmen, wenn es nicht genügend Menschen gäbe, die freiwillig bereit wären, mehr als ihre Pflicht zu tun.

Bei der Gründung (2002) hat sich EOS zur Pflicht gemacht, einen Keim zu bilden für eine neue Kultur des Erlebens - und damit ein Gegengewicht zu schaffen in einer Gesellschaft, in der Intellektualismus und das Wertesystem des Materialismus die Ursachen schwerwiegender Krisen geworden sind.
In diesem Sinne fühlt sich EOS allen Initiativen verbunden, die sich in einem ähnlichen Sinne für eine neue Kultur des Herzens und der "Freiwilligkeit" einsetzen.

Zur Vision von EOS

Die Grundidee der "Freiwilligkeit" und "Brüderlichkeit" ist historisch mit der Französischen Revolution ("Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit") und später mit den Steinerschen Konzepten der Sozialen Dreigliederung aufgetreten. Sie beflügeln heute erneut zahlreiche Organisationen - mitunter auch EOS. Hier wird mit Idealismus versucht, die Konzepte der Sozialen Dreigliederung zeitgemäß und mit Augenmaß bis in den Bereich des Wirtschaftens umzusetzen.

Darüber hinaus stellt EOS eine assoziativ und partnerschaftlich verbundene Gemeinschaft von Initiativen und EOS-Standorten dar.

Im Laufe der letzten Jahre sind so verschiedene EOS-Standorte in Deutschland und im Ausland begründet worden.

 

Heilsam ist nur, wenn im Spiegel der Menschenseele sich bildet die ganze Gemeinschaft. Und in der Gemeinschaft lebet der Einzelseele Kraft.

Rudolf Steiner